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Mit diesen 5 Umfrage-Tools zu mehr Feedback

Umfrage-Tools sind ein unkomplizierter Weg, um Feedback einzuholen. Egal ob zu einer Website, der Produktzufriedenheit oder in Form einer einfachen Mitarbeitendenbefragung: Mit dem richtigen Tool ist die Umfrage innerhalb kürzester Zeit erstellt. Welche Umfrage-Tools sich für welchen Zweck anbieten, erfahren Sie in diesem Artikel.
Mit diesen 5 Umfrage-Tools zu mehr Feedback

Gerade für kleine und mittlere Unternehmen sind Online-Umfragen ideal um schnell und unkompliziert die Meinung einer größeren Zielgruppe in Erfahrung bringen. Mit den richtigen Umfrage-Tools lassen sich dabei preisgünstige und präzise Online-Umfragen erstellen. Die Spanne reicht dabei von sehr einfachen Online-Fragebögen bis hin zu komplexen Systemen aus der Marktforschung. Gemein ist ihnen allen, dass sie meist sehr einfach aufzusetzen sind.

Umfragen stärken die Feedbackkultur

Eine Online-Umfrage ist somit ein günstiges und schnell einsatzbereites Instrument, um den unternehmerischen Erfolg zu verbessern. Richtig eingesetzt geben sie wertvolle Erkenntnisse zu der Frage, wie attraktiv das jeweilige Produkt, die Serviceleistung oder gar das eigene Unternehmen für die Belegschaft ist. Mit einer Online-Umfrage wird so eine Datengrundlage geschaffen, auf deren Grundlage weitere Entscheidungen getroffen werden können.

Die Vorteile von Online-Umfragen

Der Einsatz von Umfrage-Tools hat gegenüber der klassischen Papiermethode zahlreiche Vorteile, die weit über das Sparen von Papier und Porto hinausgehen:

  • Online-Umfragen funktionieren zeit- und ortsunabhängig. Sie können jederzeit und von überall aus beantwortet werden. Ebenso stehen die Auswertungen sofort zur Verfügung
  • Einfache Distribution: Online-Fragebögen sind wesentlich einfacher zu verbreiten. Insbesondere bei vielen Teilnehmer:innen ist  es ein entscheidender Vorteil, wenn die Einladungen digital verteilt werden können.
  • Zusätzliche Features: Online-Umfragen bieten im Vergleich zu klassischen Methoden zahlreiche zusätzliche Features. Neben Filtern und Zufallsgeneratoren kann eine Online-Umfrage durch unterschiedliche Medien wie Bilder, Sound oder Videos ergänzt werden.
  • Insights zur Bearbeitung: Wie lange brauchen die Benutzer:innen zur Bearbeitung? Welche Fragen haben besonders viel Aufmerksamkeit gefesselt?  Die meisten Umfrage-Tools besitzen wichtige Reporting-Funktionen, auf deren Grundlage die Umfragen verbessert werden können.
  • Nachhaltigkeit: Online-Umfragen sparen nicht nur Zeit und Kosten für Druck und Versand, sondern auch wichtige Ressourcen wie Papier oder Personal.

Umfrage-Tools: Das sind die wichtigsten Einsatzgebiete

Bevor eine Online-Umfrage durchgeführt werden kann, muss ein klares Ziel formuliert werden:  Was soll durch die Umfrage herausgefunden werden? Wonach wird gefragt? Welche Daten sind eventuell bereits vorhanden?

Auf diese Weise bekommt die Umfrage eine klare Struktur und einen eindeutigen Fokus. Auf dieser Zielsetzung aufbauend definiert sich schließlich auch die Zielgruppe und welches Umfrage-Tool eingesetzt werden kann. Wenn zum Beispiel nur in Erfahrung gebracht werden soll, an welchem Datum die Kolleg:innen Zeit für ein Teamevent haben, reicht eine Doodle Umfrage (s.u.) vollkommen aus. Wenn es allerdings um Nutzer- oder Produktbewertungen oder gar eine Befragung der Mitarbeiter geht, muss der Fragebogen spezifischer und umfangreicher sein.

Es ist also wichtig, im Vorfeld das Einsatzgebiet eines Umfrage-Tools festzulegen. Hier haben wir die Wichtigsten aufgelistet:

  • Erstellung eines Meinungs- und Stimmungsbildes einer Community/Belegschaft
  • Das Messen der Kundenzufriedenheit
  • Feedback zu Produkten oder einer Serviceleistung
  • User-Testing (Website, App etc.)
  • Termin- bzw. Eventplanung
  • Wissenschaftliche Studien 

Mit den richtigen Fragen zum Erfolg

Sobald das Einsatzgebiet klar umrissen und die Zielgruppe definiert ist, kann der Fragenkatalog ausgearbeitet werden. Überlegen Sie sich dazu, welche Informationen Sie sich von den spezifischen Fragestellungen erhoffen. Hier hilft es, sich im Vorfeld alle möglichen bzw. erwartbaren Antworten bewusst zu machen. Gleichzeitig stellen Sie so sicher, dass die User:innen die Fragen wahrheitsgemäß beantworten können. Achten Sie beim Formulieren auf kurze, eindeutige und verständliche Fragen und vermeiden Sie Konstruktionen wie doppelte Verneinungen. Stellen Sie immer nur so viele Fragen, wie wirklich notwendig sind: Viele Anbieter koppeln nämlich ihre Preise an der Zahl der möglichen Antworten. Zudem fallen die Abbruchquoten bei kurzen, auf den Punkt gebrachten Umfragen sehr viel geringer aus.

Online-Umfrage - Mit den richtigen Fragen zum Erfolg

Die passende Struktur

Eine Online-Umfrage sollte möglichst nutzerfreundlich gestaltet sein und einer klaren sowie nachvollziehbaren Logik folgen. Achten Sie außerdem auf eine angemessene Länge Ihrer Umfrage. Auf diese Art und Weise bleiben die User:innen bei der Sache und die Abbruchquote wird minimiert. Der Fragenkatalog sollte in verschiedene Themengebiete gegliedert und sich ähnelnde Fragen in Gruppen zusammengefasst werden. Seitenumbrüche, Seitentitel, Anmerkungen oder auch kleine Anleitungen führen die Teilnehmer:innen dabei durch den Fragenkatalog. Gleichzeitig können diese leichter nachvollziehen wonach gefragt wird und warum.

Tipp: Beginnen Sie die Umfrage mit einer kleinen Einleitung. Hier können zum Beispiel Hintergründe bzw. Sinn und Zweck der Online-Umfrage erläutert werden. Das erhöht die Motivation der Teilnehmer:innen und bereitet sie thematisch auf den inhaltlichen Hauptteil vor.

5 Umfrage-Tools für Online-Umfragen

Der Einsatzzweck ist klar und der Fragekatalog sowie Ablauf der Online-Umfrage ausgearbeitet: Nun muss das richtige Umfrage-Tool gefunden werden. Die 5 gängigsten haben wir hier kurz aufgelistet:

Terminplanung: Doodle oder Nuudel

Mit den kostenfreien Webanwendungen Doodle oder der alternative Nuudel lassen sich hauptsächlich Umfragen für Terminabsprachen für Meetings, Teamevents etc. erstellen. Die Anwendungen sind nicht nur unkompliziert und übersichtlich, sondern auch intuitiv zu bedienen. Für komplexer Umfragen sind diese Tools allerdings nicht geeignet.

Einfache Umfragen mit Google-Forms

Mit Google Forms lassen sich Onlineformulare und Umfragen einfach erstellen und freigeben, gleichzeitig lassen sich die Antworten in Echtzeit analysieren. Die Formulare sind modular aufgebaut und es stehen verschiedene Designs zur Auswahl.

Wie die anderen Google-Docs-Anwendungen ist auch das Erstellen von Umfragen per Formular kostenlos. Für einfache Fragebögen, Umfragen, Abstimmungen und Meinungsumfragen geeignet.

Hinweis zum Datenschutz: Wenn Sie personenbezogene Daten erfassen müssen Sie sicherstellen, dass Ihr Umfragetool mit der DSGVO übereinstimmt. Der Artikel „Ist Google Forms DSGVO-konform?“ erklärt, wie Sie auch personenbezogene Daten mit Google Forms DSGVO-konform erheben können.

Typeform: Formulare, Umfragen, Quiz

Das Umfrage-Tool Typeform ist von Haus aus DSGVO-konform und deckt im Vergleich zu Google Forms eine größere Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten ab, so dass auch komplexere Umfragelogiken umgesetzt werden können. Ein Vorteil ist dabei die einfache Bedienung des Tools. Gleichzeitig wird ein großer Wert auf die Usability gelegt. Der Gratis-Account ermöglicht bereits mit 100 Antworten pro Monat und zehn Fragen pro Umfrage eine recht professionelle Verwendung.

Komplexe Umfragen mit LimeSurvey

Mit der DSGVO-konformen Open Source Software LimeSurvey lassen sich einfache Fragebögen aber auch komplexere Umfragen aufsetzen, die alle oben genannten Einsatzmöglichkeiten abdecken. Die kostenlose Basisversion erlaubt 25 Antworten pro Monat und eignet sich damit gut, um das Tool zu testen. Der Basistarif ist für 34 EUR pro Monat zu haben und erlaubt 1000 Antworten.

LimeSurvey gibt es als Software für das eigene Hosting aber auch als Cloud-Lösung. Mit über 80 verschiedenen Sprachen, einem Design-Editor, umfangreichen Templates und der Möglichkeit, Medien einzubinden, ist es eines der mächtigsten Umfrage-Tools.

Professionelle Online-Umfragen mit SurveyMonkey

Von einfachem Fragekatalog bis hin zu komplexer Marktforschung: SurveyMonkey bietet einen riesigen Funktionsumfang zur Erstellung und Auswertung von Umfragen. Das DSGVO-konforme Umfrage-Tool bietet u.a. unterschiedliche Fragetypen wie Multiple-Choice-Fragen oder Bewertungsskalen an sowie hunderte Vorlagen. SurveyMonkey ein Programm für die professionelle Anwendung, lässt sich aber gleichzeitig einfach zu bedienen. Die kostenfreie Variante ist allerdings sehr eingeschränkt. Die Standardtarife fangen bei 39 EUR pro Monat an und erlauben 1000 Beantwortungen pro Monat.

Online-Umfrage hilft für regelmäßiges Feedback

Fazit: Ohne Feedback keine Weiterentwicklung

Egal ob zu einer Website, der Produktzufriedenheit oder in Form einer einfachen Mitarbeitendenbefragung: Eine gut konzipierte Umfrage in Verbindung mit dem richtigen Tool hilft dabei, präzise und ehrliche Rückmeldungen zu erhalten. Dieses Feedback ist der Schlüssel, um Unternehmensziele und die Erwartungen von Kund:innen oder Mitarbeiter:innen zu erfüllen.

Tipp: Verwenden Sie das gesammelte Kundenfeedback oder Nutzerverhalten für Ihre Geschäftsidee oder Ihr neues Produkt. Mit der Lean Startup Methode lernen Sie, Entscheidungen anhand von validierten Daten anstatt Vermutungen über die Zielgruppe treffen. Mehr Informationen dazu finden Sie in unserem Lean-Startup-Flyer.


Text: Alexander Krug

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